David Pecker im Zeugenstand: So half der Tabloid-König Trump im 2016-Wahlkampf


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Hier ist eine neutrale Umschreibung der wichtigsten Punkte aus der Zeugenaussage von David Pecker:

David Pecker, der ehemalige Herausgeber des Klatschmagazins National Enquirer, legte in seiner Zeugenaussage Details über seine Beziehungen zu Donald Trump und dessen Anwalt Michael Cohen offen.

Pecker schilderte, wie er während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 im Auftrag von Trump und Cohen systematisch negative Geschichten über Trumps Gegenkandidaten lancierte oder bereits existierende unterdrückte. Dazu gehörten frei erfundene Schmutzgeschichten und reißerische Titelgeschichten etwa über Ben Carson, Ted Cruz und Marco Rubio.

Eine angebliche Story über ein uneheliches Kind Trumps wurde zwar gekauft, dann aber nie veröffentlicht. Stattdessen wurde mit der angeblichen Quelle ein Vertrag geschlossen, der diese gegen Bezahlung zum Schweigen verpflichtete.

Ähnlich wurde mit einer angeblichen Ex-Affäre Trumps mit dem Playboy-Model Karen McDougal verfahren. Pecker und Cohen wollten verhindern, dass derartige potentiell rufschädigende Geschichten über Trump an die Öffentlichkeit kamen.

Pecker schilderte auch die engen persönlichen Kontakte zu Trump und Cohen während des Wahlkampfs. Es wurde ein System etabliert, um systematisch kompromittierendes Material über Trump zu identifizieren und zu unterdrücken.

Die Zeugenaussage gibt einen Einblick in die fragwürdigen Praktiken der Boulevardpresse im Auftrag von Trump während der Präsidentschaftswahlen 2016.

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