Republikaner fordern Einsatz der Nationalgarde gegen Gaza-Protestcamps an US-Unis


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In den letzten Tagen kam es an mehreren US-Universitäten zu teils gewaltsamen Protesten pro-palästinensischer Studierender gegen die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen.

An der NYU blockierten hunderte Israel-kritische Demonstranten, darunter einige mit Hamas-Unterstützung, einen Gebäudeeingang. Als externe Gruppen Absperrungen durchbrachen, räumte die Polizei unter Einsatz von Helmen und Schilden den Platz. Die Demonstranten zogen anschließend zum Polizeirevier, wo weitere Konfrontationen und insgesamt 116 Festnahmen erfolgten.

An der Columbia University waren am Wochenende bereits 230 Personen bei einer Campusbesetzung festgenommen worden, darunter Ilhan Omars Tochter. Das „Gaza-Solidaritätscamp“ wird fortgesetzt, ein Gegenprotest abgewiesen. Die Universitätsleitung wird für ihren Umgang kritisiert.

Weitere Proteste und Zwischenfälle wurden von Yale, Northwestern, Ohio State, UNC, Temple, Princeton und UNLV gemeldet. Aktivisten fordern einen Waffenstillstand und ein Ende wirtschaftlicher Verbindungen zu Israel, nutzen teils antisemitische Parolen.

Präsident Biden verurteilte Antisemitismus, mahnte aber Verständnis für die Palästinenser an. Republikaner wie Cotton forderten ein hartes Vorgehen durch die Sicherheitskräfte. Die Situation auf den Campussen bleibt insgesamt angespannt.

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