Hitze, Flut, Brände: Weite Teile der USA von Höllensommer heimgesucht


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Die USA erleben einen unbarmherzigen Sommer, in dem bereits vor Beginn der offiziellen Saison Rekorde fallen.

Das Zusammenspiel von Hitze, Überschwemmungen und Waldbränden stürzt viele US-Bundesstaaten in eine Krise:

  • Florida: Eine sintflutartige Regenflut hat das Land heimgesucht. In wenigen Stunden fiel so viel Regen wie sonst in ein oder zwei Monaten. Straßen wurden überflutet, Autos versanken, und Flughäfen mussten vorübergehend geschlossen werden. Besonders kritisch war die Lage in Miami: „Lebensbedrohliche Überschwemmungen sind im Gange“, warnte der Wetterdienst auf der sozialen Plattform X: „Bitte bleiben Sie von den Straßen fern und suchen Sie höher gelegene Gebiete auf.“ Das für die Überschwemmungen verantwortliche Tiefdruckgebiet bewegt sich nur langsam nach Osten und könnte sich im Atlantik zum ersten Hurrikan der Saison entwickeln.
  • Golfküste: Ein weiteres tropisches Tiefdruckgebiet vor Mexiko bewegt sich auf Texas und Louisiana zu. Es wird eine erneute Flutkatastrophe in der Region um Houston befürchtet, wo es erst vor wenigen Wochen schwere Überschwemmungen gab.
  • Westen: Bei extremer Hitze wüten Waldbrände früher und intensiver als sonst. Kürzlich bedrohte ein von heißen Winden angefachtes Buschfeuer nahe Reno (Nevada) Siedlungen, und viele Einwohner konnten nur knapp entkommen. Nevada, Kalifornien und Arizona wurden bereits von einer extremen Hitzewelle mit Temperaturen über 43 Grad heimgesucht.
  • Ostküste: Auch die Ostküste, einschließlich New York, ist betroffen. Für die nächste Woche ist eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 36 Grad in New York City vorhergesagt. Zahlreiche Tagesrekorde dürften fallen.

Angesichts des extremen Wetters bereiten sich die USA auf einen neuen Rekordsommer in Zeiten der eskalierenden Klimakrise vor. „Die Klimaanlagen reichen kaum aus“, schrieb kürzlich der Guardian: „Das Leben in vielen US-Metropolen wird im Sommer nun fast unerträglich.“

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