Rückgang der Umfragewerte für Trump nach Schuldspruch


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Nach einem Schuldspruch im Zusammenhang mit dem Schweigegeld-Prozess in New York verzeichnete der Republikaner Donald Trump einen Rückschlag bei den Umfragewerten.

Das Verfahren endete im Mai mit 34 Schuldsprüchen, da die Jury befand, dass Trump Geschäftsunterlagen gefälscht und seinen Wahlkampf 2016 durch die Zahlung von 130.000 Dollar an Pornostar Stormy Daniels beeinflusst hatte. Trump verurteilte das Verfahren als politisch motivierte Justizverfolgung, orchestriert von seinem Rivalen Joe Biden, um ihn aus dem politischen Verkehr zu ziehen.

Zunächst schien diese Verteidigungstaktik erfolgreich zu sein. Doch aktuelle Umfragen zeigen einen leichten Rückgang seiner Popularität. In einer von „Fox News“ durchgeführten Erhebung verlor Trump innerhalb eines Monats drei Prozentpunkte im direkten Vergleich mit dem Demokraten, was ihn jetzt bei 48 zu 50 Prozent hinter Biden platzierte. Trotz dieses Rückgangs liegt Trump im Durchschnitt der Umfragen weiterhin knapp vor dem amtierenden Präsidenten, mit 46 zu 45,5 Prozent.

Es ist jedoch möglich, dass Bidens Aufholjagd nicht allein auf Trumps rechtliche Schwierigkeiten zurückzuführen ist, sondern auch auf eine sich stabilisierende Wirtschaft nach der Inflation. Ein Punkt bleibt jedoch klar: Eine Mehrheit der Wähler hegt nach wie vor Abneigungen gegen beide Kandidaten.

Diese Entwicklungen unterstreichen die Volatilität des aktuellen politischen Klimas und zeigen, wie äußere Faktoren, einschließlich rechtlicher Verfahren und wirtschaftlicher Bedingungen, die Wahlchancen der Kandidaten erheblich beeinflussen können. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Dynamik weiterentwickeln wird, da die politischen Landschaften und die öffentliche Meinung ständigen Veränderungen unterliegen.

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