Kremlgate: Entgeht „Mr. Lock her up!“ selbst dem Knast?


Flynn
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FBI-Chef Mueller fordert keine Haftstrafe für den Ex-Sicherheitsberater von Donald Trump, Michael Flynn.

Der Grund: Er hat derart intensiv mit dem Team von FBI-Sonderermittler Bob Mueller kooperiert, dass der Richter selbst von den Anklägern zur Milde aufgerufen wird.

Der Knalleffekt ist ein neues Horror-Szenario für Trump: Was hat Flynn dem Kremlgate-Sonderermittler alles verraten über die Russen-Connections?

Der Großteil der Akten ist ausgeschwärzt, Details über Muellers Munition gegen Trump bleiben daher unklar. Erwähnt ist jedoch, dass Flynn 19 Mal mit Muellers Team zusammentraf und „substanzielle Hilfestellungen“ bei den Ermittlungen leistete.

Übersetzt: Der Ex-General sang wie ein Vogel.

CNN-Analyst Jeffrey Tobin verweist auf eine weitere Passage des Dienstagabend bei Gericht eingereichten Strafausmaß-Memos: Mueller hält darin fest, dass Menschen in hohen Positionen innerhalb der Regierung an den „höchsten Standards“ gemessen werden sollten, für Tobin ein verschlüsseltes Signal, dass Trump & Co. Justizbehinderung vorgeworfen werden könnte.

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