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Die Erkenntnisse von Klimaforschern sind ein Schlag für den Planeten Erde – und vor allem auch für Treibhaus-Leugner. Laut der jüngsten Studie, veröffentlicht im Magazin “Science”, habe sich die Klimaerwärmung – anders als früher geglaubt – keineswegs verlangsamt in den letzten eineinhalb Jahrzehnten. Während sich die Durchschnittstemperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts um 0,1 Grad pro Jahrzehnt erwärmte, wurde zwischen 1998 und 2014 zunächst eine Verlangsamung des Trends gemeldet. Die globalen Temperaturen wären nur um 0,06 Grad in dieser Periode gestiegen.

Skeptiker, die Warnungen über den Treibhauseffekt für nichts als heiße Luft halten, hatten die früheren Daten als Beweis für einen “Hype durch hysterische Forscher” herangezogen. Laut der neuen Arbeit jedoch wären frühere Daten ungenau gewesen: Die Erderwähnung hätte sich demnach in den letzten 15 Jahren keineswegs verlangsamt, so die aktuelle Studie der “National Oceanic Atmospheric Administration” (NOAA). Die Kurve zeigt kontinuierlich nach oben.

Meteorologen warnen vor einem Anstieg extremer Wetter-Kapriolen durch die Erwärmung der Erdatmosphäre. Im Pazfik begann heuer die Hurrikan-Saison mit Monstersturm Blanca besonders früh.