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Eine Tragödie erschütterte New York und löste eine Schrecksekunde aus wegen einer zumindest kurzfristigen Terror-Panik: Der Armee-Veteran Richard Rojas, 26, raste mit seinem Wagen die Seventh Avenue in Midtown Manhattan in die Gegenrichtung und krachte am weltberühmten Times Square in eine Menschenmenge.

Ein 18 Jahres altes Mädchen, die mit ihrer Schwester unterwegs war, wurde getötet. 18 weitere Personen landeten mit Verletzungen im Spital.

Das Auto kam an einem Masten zum Stehen und ging in Flammen auf.

Rojas flüchtet zuerst, die Szene ist in einem dramatischen Foto festgehalten. Polizisten überwältigte ihn.

New York hielt eine Weile den Atem an, nachdem ein Terroranschlag wie in Nizza oder Berlin befürchtet worden war. Doch die Behörden schlossen Terror-Verbindungen zunächst aus. Es dürfte sich eher um eine Amokfahrt im Drogen- und Alk-Dunst gehandelt haben: Der Fahrer soll im ersten Verhör zugegeben haben, getrunken und Marihuana geraucht zu haben.

Rojas hatte Vorstrafen wegen Alkohol am Steuer und Tempo-Bolzerei.